#44 Female Mental Health: Warum Frauen anders mit Stress, Hormonen & mentaler Belastung umgehen
Shownotes
In dieser Episode von The Wellbeing Code tauchen wir tief in das Thema Female Mental Health ein. Gemeinsam mit Kerstin Schwaiger, Ernährungswissenschaftlerin und Senior Expertin für Evidence & Education im BIOGENA Science Team, sprechen wir darüber, warum die mentale Gesundheit von Frauen eine eigene Perspektive braucht – und welche Rolle Hormone, Stress, gesellschaftliche Erwartungen und der Mental Load dabei spielen. Kerstin und Julia sprechen über die Unterschiede zwischen Frauen und Männern, die Bedeutung hormoneller Veränderungen über verschiedene Lebensphasen hinweg und darüber, warum sich viele Frauen erschöpft fühlen, obwohl medizinisch scheinbar „alles in Ordnung“ ist. Außerdem geht es um den Gender Health Gap, Resilienz, ein reguliertes Nervensystem und die Frage, was Frauen selbst für ihre mentale Gesundheit tun können.
Themen dieser Episode: ✨ Female Mental Health: Warum Frauen keine „kleinen Männer“ sind und weshalb mentale Gesundheit eine geschlechtsspezifische Perspektive braucht. ✨ Hormone, Stress & Lebensphasen: Welche Rolle hormonelle Veränderungen spielen und warum Zyklus, Pubertät, Schwangerschaft und Menopause die mentale Gesundheit beeinflussen können. ✨ Gender Health Gap & Mental Load: Warum Beschwerden von Frauen teilweise weniger ernst genommen werden und wie gesellschaftliche Erwartungen, Carearbeit und Mental Load zur Belastung beitragen. ✨ Nervensystem & Resilienz: Was chronischer Stress mit Körper und Psyche macht, woran man Überlastung erkennen kann und warum Resilienz nicht bedeutet, immer mehr aushalten zu müssen. ✨ Was wirklich hilft: Welche Rolle Schlaf, Ernährung, Bewegung, Mikronährstoffe und soziale Beziehungen spielen – und wann es wichtig ist, sich Unterstützung zu holen.
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Hör rein und erfahre, warum Erschöpfung kein Charakterfehler ist, sondern ein wichtiges Signal – und was Frauen für ihre mentale Gesundheit tun können.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:02: Herzlich
00:00:02: Willkommen
00:00:03: zu The Well-Being
00:00:04: Codes, dem Podcast.
00:00:05: Gesundheit ist wie gesund heißt ein Code und genau den entschlüsseln wir hier.
00:00:10: Dein Podcast kommt bei The
00:00:11: World Being Code.
00:00:12: Mein Name ist Julia Hoffmann.
00:00:14: Schön
00:00:14: dass du dabei bist!
00:00:16: Liebe Community herzlich willkommen zu einer neuen Episode von the well being code.
00:00:21: viele Frauen kennen dieses Gefühl Man funktioniert, man hält alles zusammen und ist trotzdem dauerhaft erschöpft.
00:00:27: Beim Arztbesuch heißt es dann oft – Es sei alles in Ordnung!
00:00:31: Warum das so häufig passiert?
00:00:32: Was dahinter steckt und was tatsächlich hilft?
00:00:35: Darüber spreche ich heute mit Kerstin Schweiger.
00:00:37: Kerstine ist der Nährungswissenschaftlerin, Senior-Expertin für Evidenz und Education in unserem Science Team und hat viele Jahre zur Serotonin und Sättigung geforscht.
00:00:46: Liebe Kerstins, so schön dass du heute meine Gästin bist.
00:00:48: Danke liebe Juni, dass ihr hier seid.
00:00:50: Ich freue mich sehr.
00:00:52: Im Start der Episode möchte ich nur kurz was sagen, wie schon in der Einleitung im Civil gehört.
00:00:57: Ich bin keine Psychotherapeutin und ich bin auch keine Psychologin.
00:01:00: Also alles, was ich doch sage ersetzt natürlich nie mehr so Therapie.
00:01:03: Also ein wahnsinnig wirklich super Schlechtgebiet.
00:01:05: das hat sich unbedingt Hilfe.
00:01:07: Genau aber ich liebe Studien, ich liebe Wissen.
00:01:09: dann die habe sehr lange mit Serotonin als Neurotransmitter, der eben sehr wichtig ist für mentaler Gesundheit geforscht!
00:01:14: Vielen Dank Kerstin für diesen wichtigen Disklemer zum Start.
00:01:17: Alles im Sinne der Verantwortung.
00:01:19: du Was verstehen wir eigentlich unter female mental health?
00:01:23: Das Thema der heutigen Episode und warum braucht mentale Gesundheit überhaupt eine geschlechtsspezifische Perspektive.
00:01:30: Es
00:01:30: ist eine wunderbare Frage zum Anfang.
00:01:33: Und für mich ist dieses Female Mental Health impliziert schon mal ganz viel an die Bewusstseinschaffung und es ist Teil der Gendermedizin, also die Frau mit der Gesundheit, mit Körper und so war ganz lang immer dieser Mitgemeindegeschlecht.
00:01:49: In den früheren medizinischen Staats hat sie mir gekostet.
00:01:52: Aber Frauen sind kleine Männer!
00:01:53: Wie wir heute wissen leider erst seit Ende der Achtzigerjahre, wo sich diese Gender... Medizin entwickelt, wissen wir, dass es eben nicht so ist.
00:02:04: Und dieses Female-Mental Health ist jetzt zwar Teilbereich von dem Ganzen weil Frauen im Gegensatz zu Männern ganz andere Anforderungen haben, eh mal super im Intro gehört haben ja das ist nicht nur die Gesundheit unsere Körper funktionieren anders aber es sind auch ganz viele andere Ebenen über die man wahrscheinlich gleich sprechen werden, die dann einfach mit rein fließen und die sieht man ganz gut an Zahlen.
00:02:25: Frauen leiden deutlich also doppelt doppelt so häufig an Depressionen und Angstzuständen als wie Männer.
00:02:34: Obwohl, du musst mal ganz das zu vielleicht sagen, Männer suchen sich für weniger auf die Hilfe.
00:02:38: also das ist vielleicht eine wirklich dunkle Zahl woher wir da sprechen.
00:02:41: Und da Essstörungen sind bei jungen Mädchen und bei Frauen auch ganz vorn dabei leider traurig immer noch ja obwohl die Burschen jetzt mit Sportzucht auch einmal aufholend sind.
00:02:52: Bei Männern haben ganz andere mentale Gesundheitssymptome, sag ich mal Außengerichte, das hilft mir auf den Anzuchtverhalten oder in Wut und Gewalt.
00:03:02: Und wie schon gesagt, Depression ist sicher genauso häufig, wenn es jetzt geschätzt war auch häufig verbreitet bei Männern.
00:03:09: nur sie suchen es wird weniger oft.
00:03:12: Ich freue mich jedenfalls sehr auf die heutige Episode und ich glaube Mental Health.
00:03:16: Wenn ich so meine Babelschau betriffe jeder meiner Freundinnen, jeder meiner Frauen im Umfeld und damit sicherlich ganz ganz viele unserer Biogener Community.
00:03:25: Ja ja, ein ganz wichtiges Thema!
00:03:27: Welche Unterschiede zwischen Frauen und Männern spielen bei psychischer Gesundheit tatsächlich eine Rolle?
00:03:33: Biologisch, sozial, gesellschaftlich.
00:03:35: Genau, das sind diese drei Ebenen.
00:03:38: Die Triade der mentalen Gesundheit.
00:03:41: Wir haben einmal körperliche Unterschiede bei Frauen.
00:03:44: Durch die ist es eben diese Gendermedizin.
00:03:46: erst mit Ende der Achtziger, Mitte der Aachtziger und Ende der Achziger angefangen zu existieren gibt's noch einfach eine große Lücke halt auch.
00:03:53: Und leider, das muss ich jetzt auch oft sagen, werden Frauen halt oft auf Hormone reduziert.
00:03:59: Das ist oft so dieses Misogyne und dieses Abwertende quasi ja... Jetzt hat sie ihre Tage oder jetzt spinnt sie halt wieder.
00:04:05: wo es mit den Hormonen nicht einfach hat, was ja eigentlich ziemlich gemein ist.
00:04:09: Aber das Ding ist halt schon Frauen sind nicht einfach hormonellen Schwankungen für mehr ausgesetzt wie Männern.
00:04:14: Ja, Männer haben auch einen hormonellen Zyklus aber der geht über vierundzwanzig Stunden.
00:04:18: Wir Frauen haben heute, sagen wir, achtundzwantzig Tage, wo die achtund zwanzig Tage ja ein bisschen so ein Mythos sind.
00:04:24: Also ein gesunder Zyklus geht ja glaube ich von fünfundzwanzig bis dreiunddreißig oder so genau.
00:04:29: Also haben wir schon mal den Dingen der Biologie ... unterschiedliche zwischen Männern und Frauen.
00:04:34: Der nächste Punkt ist die soziale Ebene!
00:04:39: Wir haben ja nicht nur die geschlechter symbiologischen Aspekte, wir haben auch Gender.
00:04:43: Das ist viel gefürchtete Wort, das ist Gender und so.
00:04:49: Das bedeutet einfach, dass es soziale Geschlecht.
00:04:51: Frauen werden gesellschaftlich ganz anders gesehen.
00:04:54: Es sind ganz andere Erwartungen da.
00:04:56: Man kennt sicher viele Zuhörende kennen das.
00:05:00: Du wirst schön sein, schlag sein, funktionieren.
00:05:03: Und Mädchen sind oft so sozialisiert dass sie einfach lieb sind und halt viel mehr Carrying und viel mehr auf andere schauen hat, also dieses Abnehmen dieser emotionalen Last.
00:05:14: Und ich muss jetzt die Emotionen im Buch von der Soilie gut drauf sein.
00:05:17: Das ist auch einfach, wenn man sich das auf die Zunge zergehen lässt.
00:05:20: Das is schon ein ganz schöner Bock!
00:05:22: Ja, und da haben wir noch gar nicht bei Mental Load oder Carearbeit genau.
00:05:26: Der nächste Punkt ist den, was ich vorhin kurz angeschnitten habe, ist die Gesellschaft an sich.
00:05:30: Unsere Gesellschaft auf Männer ausgeschnitten, das funktioniert auch im öffentlichen Raum.
00:05:35: Viele Plätze wie zum Beispiel öffentlich in Toiletten sind für Männer gemacht, d.h.
00:05:39: bei Frauen brauchen wir deswegen häufiger auf der Toilette, weil davon viel weniger Platz ist.
00:05:43: und da das Medizinsystem was ich auch schon gesagt habe, ist ja nicht unbedingt pro Girls oder Pro Women, so dass es halt leider ... Der Mann war einfach solange im Fokus, dass da einfach ein Lückhörer hier ist.
00:05:57: Und was ich noch kurz sagen möchte für die Einordnung, wie wir im Laufe der Folge eine binäre Sprache verwenden, also in dem Frau und mann.
00:06:06: Aber natürlich sind auch Personen, die einen Instruktionszyklus haben oder auch Menschen, die weiblich sozialisiert sind, dort mit gemeint.
00:06:14: Das wird ja eine Abschließend songen!
00:06:15: Super, von dir, danke Kerstin!
00:06:18: Welche Rolle?
00:06:19: Du hast es schon skizziert.
00:06:20: Spielen Harmonie und harmonielle Veränderungen für Stimmung, Stressverarbeitung und psychisches Wohlbefinden.
00:06:26: Und welche zur Abgrenzung spielen Sie aber ausdrücklich auch nicht!
00:06:31: Sehr gute Frage, danke.
00:06:33: Und da steht immer diese Frage im Raum halt auch... Also wir sind ja nicht getrennt von unserer Umwelt zu beobachten und auch wo man jetzt Studien drüber liest, wo eben Hormone auf verschiedenen Verhaltensweisen und Ebenen untersucht wurden.
00:06:47: Immer die Wissenschaftlerinnen Dann immer das herausstreichen, dass eben auch dieses Umfeld und die Sozialisierung, dieses Gender, was ich vorher gesagt habe, eine ganz große Rolle spielt.
00:06:58: Also ganz viel wie wir uns verhalten oder auch wie wir Frauen und Männern sehen ist ganz viel gefärbt durch dies.
00:07:03: Das sind mal kurz am Anfang damit zu sagen um da abzugrenzen.
00:07:06: Wir sind hysterisch weil wir jetzt einfach Hormonenschwankungen haben ja aber Hormone machen schon einen ganzen großen Teil.
00:07:12: also wir haben zum Beispiel diese Darmhirnachse Kämmer alle aber wir haben zB eine Achse Naden, also von unseren Keimdrösen direkt ins Gehirn.
00:07:22: Also unsere Eierleiter, also Eierstöcke und so kommunizieren mit unserem Gehirnen.
00:07:27: Da ist der Autobahn jetzt wieder da!
00:07:29: Auch wechselseitig?
00:07:30: Ja auch wechsel- seitig, ja genau.
00:07:32: Und wir haben auch österreichien Rezeptoren oder progesterone Rezeptore im Gehirne.
00:07:36: Das sagt schon immer drauf hin, hier geht irgendwas ab... Es gibt Studienzuntersuchungen, warum Frauen es immer mehr an Depressionen erleiden.
00:07:46: Und zwar hat man Probandengruppen Männern und Frauen hergenommen und denen hat man erschreckende Bilder gezeigt.
00:07:54: Und Männer, die eben mehr Testosteron haben als wir Frauen, haben weniger emotional reagiert und das konnte man auch in den Gehirnregionen zeigen.
00:08:04: Frauen sind ganz besonders.
00:08:05: der präfrontale Cortex- und deslimische Systemen wo es die Emotionen regelt ist bei Männer weniger stark verbunden als über Frauen.
00:08:14: reagieren einfach auf eine schreckende Bilder wieder.
00:08:16: Und es könnte zum Beispiel ein Hinweis sein, dass man sich eben auch ganzer Lob jetzt gesagt hat um mehr zu herzen nimmt.
00:08:23: Aber wie vorhin schon gesagt das ist jetzt keine Entschuldigung oder nicht heißen, dass Frauen da einfach zu sensibel oder so sind.
00:08:29: Das hört man ja auch ganz oft.
00:08:30: Ja
00:08:31: leider.
00:08:32: Genau und Harmonie... Ich brauche wahrscheinlich keine Frau da draußen zu sagen, oder?
00:08:37: Das ist halt jeder mit einem Menstruationszyklus.
00:08:39: Man fühlt sich oft einfach nicht so gut und das sieht man schon wie diese Hormon-Schwankungen auch unsere Emotionszentren und unser Wellbeing einfach beeinflussen genau.
00:08:51: Absolut!
00:08:52: Die hormonelle Balance verändert sich ja auch über die Lebensphasen.
00:08:55: Bleiben wir gleich bei dem Thema, welche Lebensphasens sind denn für mentale Gesundheit?
00:08:59: Für Frauen besonders sensibel vom Zyklus über die Schwangerschaft und Postpartum bis zur Päriminopause?
00:09:07: Ich würde sogar noch eins früher anfangen und zwar das ist die Pubertät.
00:09:11: Das ist eh schon diese Phasen haben alles eins gemein.
00:09:14: es passiert immer eine Änderung des Hormonzykluses.
00:09:18: also den Pubertäd Fängt man einfach an, wenn es so gehen wird vermehrt ausgebildet.
00:09:22: Man bekommt Brüste und Haare.
00:09:25: Man fühlt sich auch nicht so gut.
00:09:27: Und man sieht das schon bei Teenagerinnen, dass da die Depressionsrate immens steigt im Vergleich zu Buben.
00:09:34: Obwohl ist dann wieder die Frage der Sozialisierung auch.
00:09:36: Aber man kann es halt einfach verzeichnen.
00:09:40: Genau!
00:09:41: Und also stimmt dafür vielleicht, dass das interessant für Mamas da draußen die Teenagerinnen oder auch Teenager zu Hause haben.
00:09:47: Die Teenager-Rinnen und Teenagers sind nicht faul, sie brauchen einfach mehr Schlaf, weil sich ein Körper umstürt und es ist ehrsinnig anstrengend.
00:09:53: Also mein Mama war Gott sei Dank immer etwas chilliger, als ich viel schlafen habe genau, weil ich kenne es halt von Freunden von mir, die denken sie warum schläft denn meine Kind die ganze Zeit?
00:10:00: Lass dich schlaffen!
00:10:01: Das ist ganz normal.
00:10:02: Aber jetzt wieder zurück auf die verschiedenen Lebensphasen.
00:10:06: Schwangerschaft... ist die Hochphase.
00:10:09: Da ballert unser Körper österreichisch in den Progesteron, du bist anpiekst zumindest am Gegenende hin.
00:10:15: Die ersten drei Monate sind nicht so toll aber sonst ja.
00:10:18: und dann kommt nach der Geburt des Wochenbettens.
00:10:20: da erleben viele Frauen eben wieder diese Harmon-Schwank also Umstellung und können natürlich Wachendepressionen auf.
00:10:30: Wir treten bei gar nicht so wenig Frauen über, leider kann man zahlen im Kopf.
00:10:34: Aber auch nach diesen Wochenbettdepressionen sind vermehrt Angstzustände oder Enxieties, wie du es so schön auf Englisch hast zu beobachten, weil man sich einfach Sorgen macht um sein Kind und Hormone da sicher ein sehr beträchtlichen Teil
00:10:47: haben."
00:10:48: beitragen, genau.
00:10:49: Und dann haben wir noch die Minupause oder die Periominuppause wo sie dann ganz viel ändert ja also ganz bekannt von dem Schwitzen und den Brain Fork und so und das kann man einfach an den Hormonen anknüpfen.
00:11:00: und was auch noch ein wichtiger Punkt ist was vielleicht zuvor eine Frage passt Lebensphase, wo sich viel verändert und wo auch Stress da ist.
00:11:09: Und Cortisol ist ja ganz eng verknüpft eben mit dieser Achse was wir haben von den Keimdrüsen ins Gehirn und Cortisol oder ein sehr gestresstes, akonisch gestresstes Gehirne verarbeitet auch Reize ganz anders und auch östro-gene Progesterone können doch gar nicht mal so toll wirken wie sie eigentlich wirken.
00:11:27: Entschuldige, wenn ein Körper lieber progester- äh, kann die Sol stressen und bildet als wie progesteron und österreichin zum Beispiel.
00:11:34: Wenn es den Körper jetzt wichtiger scheint ja.
00:11:36: Und deswegen reagiert man empfindlich auf Stress und das ist eine ganz normale Reaktion Genau, weil das das Thema einfach sensibler eingestellt
00:11:42: ist.
00:11:42: Interessant!
00:11:44: Kerstin jetzt habe ich direkt eine erste Frage aus unserer Community und zwar wie können Frauen unterscheiden ob ihre Beschwerden möglicherweise harmoniell bedingt sind oder ob etwas anderes dahinter steckt quasi die Differenzialdiagnostik für einen selbst?
00:11:58: Das ist eine sehr coole Frage.
00:12:00: Danke, dass ihr Fragen einschickt.
00:12:02: Das freut uns, gell?
00:12:03: Aber ich würde sagen mal wirklich beobachten.
00:12:08: Meistens ist es ja so, wenn's an den Harmonen liegt, wirds zum Ende des Zyklus schlimmer.
00:12:15: Dann vielleicht haben.
00:12:16: wir fragen, gönn ich mir vielleicht genug Ruhe gegen Ende des zykluses?
00:12:20: Kann ich da mal ein bisschen ... Ich muss eintunen, dass das für mich vielleicht ein bisschen besser passt.
00:12:26: Aber ich würde auch einfach wirklich immer über zwei, drei Monate den Zyklus beobachten und sonst immer Blutanalyse machen.
00:12:34: Jack your blood?
00:12:35: Dann war es mir dieses Jahr zu Gönäkologin gehen oder einen Hormonstatus machen lassen.
00:12:41: Oder es gibt ganz viele Mikronährstoffe, die sehr eng verbunden sind mit mentale Gesundheit.
00:12:47: Sehr gut, aber wie im Film war in jedem Fall die Unterstützung von einer Expertin.
00:12:52: Unbedingt!
00:12:53: Aber man kann sich selbst sehr fein beobachten.
00:12:56: mit dem würde ich mal ganz anfangen.
00:12:57: Ja super tip.
00:12:59: Welche Beteutung hat denn der Gender Health Gap für die psychische Gesundheit von Frauen?
00:13:04: Das schon gesagt, wir Frauen sind keine kleinen Männer mehr und das ist jetzt zum Glück auch in der Wissenschaft angekommen.
00:13:11: Das ist richtig ja aber es ist eben wie ich schon gesagt habe eine riesige große Lücke einfach da weil man eben erst Ende der Achtziger davon weggegangen ist.
00:13:18: von dieser Bikini.
00:13:20: Medizin hat das gesprochen.
00:13:21: also dass haben sie drauf fokussiert.
00:13:23: alles was die Bikinis bedeckt das ist ihr relativ okay erforscht, du gehst zur Reproduktion.
00:13:27: das ist wichtig für unser System genau.
00:13:29: Aber diese Gender Health Gap lasst sie in ganz vielen verschiedenen Aspekten am Festmachen, dass er da einfach Informationen fehlt.
00:13:41: Ob Medizinerinnen überfordert sind, falsche Diagnosen stören oder das Frauen heute ganz schnell pathologisiert werden im Bezug auf psychologische Dinge ganz berühmt ist, hat dieses Beispiel mit Herzinfarkt.
00:13:54: Da muss man immer wieder das Frauen weggeschickt werden, weil sie mal einfach andere Symptome haben, wo ein Herzinfakt kommt – ja?
00:14:00: Mit Stresssymptomen und nehmen Sie sich ja mal einen Tag frei an die Hütte zum Beispiel an den Akuten oder eine Hinterwandenfakt oder so haben!
00:14:08: Und die klassischen Symptome auch männlich konnotiert sind und damit in der Gesellschaft verallgemeinert werden.
00:14:14: Absolut!
00:14:14: Das fehlt einfach total, wenn man so bibliomitrische Analysen macht, das heißt, man nimmt ein wissenschaftliches Google-Suchmaschine und einen gibt PMS, wo es ein klassisches Frauenthema ist, findet man ich glaube viermal weniger Studien als wie man googlt eriktile Dysfunktion Und ich würde mir jetzt überhaupt nicht lächerlich machen, Eric.
00:14:37: Diese Funktionen sind schrecklich aber du siehst man halt einfach diese Relation wo die Wichtigkeit in unserer Gesellschaft hat einfach geblieben und dass du da einfach noch so ein weiter Weg ist, haben wir halt einfach zum Teil ernst genommen wird.
00:14:49: Ich kann das total nachvollziehen, dass man vielleicht dann manchmal ein bisschen mehr Vertrauen in die Medizin hat und verliert.
00:14:55: Dazu auch direkt eine passende Frage aus unserer Biogener Community.
00:14:59: Du hast hier eigentlich schon indirekt beantwortet, aber ich möchte Sie trotzdem erwähnen?
00:15:03: Warum werden Beschwerden von Frauen im Gesundheitswesen teilweise noch immer weniger ernst genommen und schneller psychologisiert?
00:15:10: Das ist ja so eine gute Frage.
00:15:11: Und ich kann da jetzt nicht eine punktierte Antwort dazu geben, weil wenn man sich die Entwicklung des Medizinssystems anschaut, also angefangen vom Paracelsus unter vor, dann ist es halt immer nur um den Mann gegangen.
00:15:24: Wo man googelt so sehr berühmte Männer Das war die, was unser Verständnis von Biologie-Medizin geprägt haben.
00:15:32: Zum Beispiel ein Charles Darwin oder ein Sigmund Freund.
00:15:36: Die haben ganz, ganz schlimme Sachen über Frauen geschrieben.
00:15:39: Also wenn man zum Beispiel Charles Darwin und Frauen googelt dann findet man Auszüge, dass er sagt, das Vibe hat halt kognitiv weniger Fähigkeiten.
00:15:46: Und das sage ich auch wieder nur um ein Verständnis zu machen, wo wir einfach herkommen.
00:15:53: Es gibt spannenderweise Erhebungen, die zeigen chronisch... Schmerz-PatientInnen, also Männer und Frauen.
00:16:00: Frauen bekommen tendenziell weniger Schmerzenmittel aber dafür irgendwas für die Psyche oder für den Nerven dazu als für Männer.
00:16:07: Und das ist halt wirklich total faszinierend!
00:16:09: Also warum es ist kann ich jetzt leider nicht so sagen.
00:16:12: ja?
00:16:12: Aber vielleicht schon mehr Tipp einfach nicht aufgeben.
00:16:16: Ich würde es den esoterisch klingen, aber man hat glaube ich oft ein Gefühl für seinen Körper halt einfach und da halt auch einfach nicht aufgehen und sie nicht abwimmeln lassen.
00:16:25: Wir haben demnächst auch eine Episode mit Ruth Bialowanz, die das Buch Körperweißheit jetzt demnix veröffentlicht.
00:16:31: Und da geht es auch ganz genau um die persönliche Intuition.
00:16:34: als ein kleiner Tipp hierfür sich dieses Buch zu besorgen.
00:16:38: Super
00:16:38: cool!
00:16:38: Muss man
00:16:38: uhören.
00:16:40: Was passiert denn eigentlich im Körper und im Gehirn wenn Stress über Wochen- und Monate anhält?
00:16:46: Wenn man im Hamsterrad
00:16:47: steckt.
00:16:49: Also vielleicht gleich zum Anfang Stress ist an sich nicht schlechtes.
00:16:54: Super wichtig, dass wir überlebt haben!
00:16:56: Es ist eine super coole Anpassungsreaktion.
00:16:58: also ich zum Beispiel jetzt in dem Moment bin auch ein bisschen gestresst aber das ist ja was tolles weil wenn ich so da hängern würde und total gelangweilt irgendwas ins Mikrofon reinsprechen würde wäre es ja nicht toll.
00:17:07: Also insofern Stress ist toll.
00:17:09: problematisch wird's eben wo nach chronisch wird und unser Körper in so einen allustatischen Balance geht.
00:17:17: Das heißt, der Körper stellt sich ein auf diesen Dauerstress.
00:17:21: Da haben wir dann ganz bekannt das Quartisol.
00:17:23: Das ist ein bisschen das Dauerstresshormon, obwohl es wird um kurzzeitige Stressphasen genauso ausgeschüttet aber so Blutdruck-Herzfrequenz.
00:17:34: Es wird alles schneller und erhöht und das kostet einfach Energie unserem Körper.
00:17:38: Und die Krugst dabei ist, nämlich das.
00:17:43: Unser Nervungssystem ist eigentlich solange gestresst bis zu Stressor, also das was uns stresst beseitigt worden ist und es ist halt oft sehr tricky weil das kennt man heute wo man jetzt in einem toxischen Arbeitsumfeld oder noch schlimmer in einer schlimmen Beziehung steckt.
00:17:57: man kann meistens nicht von heute auf morgen gehen.
00:17:59: ja unser Körper ist eigentlich faszinierend was der ausheult.
00:18:04: Stört sich dann auf dieses ein.
00:18:06: Das kann dann ganz verschiedene Auswirkungen haben, dass sich die Instrukturen ändern und Richtung Depressionen gehen.
00:18:14: Es heißt natürlich nicht, wo man ein bisschen Stress hat, dass man gleich eine Depression entwickelt, das möchte ich nur kurz sagen.
00:18:18: aber es gibt halt viele Studien, die einfach zeigen... Burnout ist ein großes Thema, das dauert natürlich bis man ausgedinselt wird.
00:18:25: Oder auch dieses berühmte Stress-Böchlein.
00:18:28: Unser Körper glaubt ja ... Wir haben einen Stress und es ist vielleicht eine Periode, wo's nicht so viel zum Essen gibt oder er lagert auf Energie ein.
00:18:36: Nicht alle Menschen spannen in der Weise aber viele kriegen unser bisher Speckbacheln.
00:18:41: Also nichts gegen Speckbauchel, etwas Speck ist wichtig und Fett ist gut!
00:18:44: Aber der Körper stört sich drauf ein und die Krux ist eben das.
00:18:49: Es bleibt zu lang.
00:18:51: Bis er gelöst ist.
00:18:53: Und verbeistet uns ein bisschen.
00:18:55: Superinteressant!
00:18:56: Kerstin, welche frühen Warnsignale zeigen, dass unser Nervensystem zunehmend überlastet ist?
00:19:01: Worauf könnten wir achten noch bevor es zum völligen Zusammenbruch kommt oder so eine Depression zu bernert wurde ever in diese Richtung?
00:19:11: Also Schlaf ist einmal glaube ich ganz ein wichtiger Faktor.
00:19:14: und auch wie erholt bin ich in der Früh, wo ich wach werde für Lüme geredet oder wie wir geschlafen
00:19:22: und
00:19:23: Cortisol ist ganz, ganz eng mit unserem Schlaf auffaub verbunden.
00:19:27: Und mit Melatonin und Serotonin.
00:19:31: Das ist das Klassische wenn du um vier Uhr morgens oder um vier, dreißig morgen wach bist und du denkst also what's happening?
00:19:36: Jetzt bin ich munter!
00:19:37: Es ist nämlich dies, dass der Cortisolspiegel steigt automatisch in diese Zeit an.
00:19:41: Das is ganz normal weil Cortisol eben habe ich Stress, nichts Schlimmes.
00:19:45: Es hilft uns das wenn wir frei aus dem Bett kommen, das ist nice!
00:19:48: Aber eben wann du schon mal veränderte Cortisol Level hast?
00:19:51: Ich sage es bewusst nicht höher oder tiefer, weil das ist von Mensch zu Mensch so unterschiedlich.
00:19:55: Das kann man leider nicht so pauschal sagen.
00:19:57: Aber wenn da schon mal Änderung ist im Cortisol-Level wird man meistens schon um vier morgens munter auf die Rezeptoren oft viel sensitiver auf dich reagieren.
00:20:07: also Schlaf würde ich mal sagen ein ganz wichtiger Faktor ja.
00:20:11: aber auch es gibt so Pyramide Stufen vom Burnout von amerikanischen Psychologen der heißt Freudenberg Der hat das definiert und dann Ganz unten auf die erste Stufe, das finde ich ganz spannend ist gut sein zu wollen.
00:20:26: Also wenn man sich schon mal so eine haut und so.
00:20:28: Den inneren Anspruch?
00:20:29: Genau der eigene innener Anspruch!
00:20:31: Und es geht halt dann rauf über diese Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse.
00:20:35: ja also zum Beispiel Vielleicht kennen das unsere Zuhörende.
00:20:39: Ja, ich seh jetzt nur schnell was von McDonalds weil ich hab keine Zeit zum Kochen oder es gibt meinen wöchentlichen Spaziergang oder auch Freunde treffen, hey ist das überhaupt nicht drinnen?
00:20:50: Das streiche jetzt raus, weil ich halt einfach jetzt arbeiten muss und viel Stress habe und so.
00:20:55: Genau also die Werte verändern sie und da hat es die Persönlichkeit ein bisschen.
00:21:00: ja und dass man vielleicht etwas mehr sarkastischer wird Bösartiger wird, also bösartiges ist vielleicht ein falsches Wort.
00:21:07: Gartenhumor?
00:21:08: Genau, als Erkaufsmass.
00:21:10: Aber dass man jetzt vielleicht leid so oben beißt, wo man halt
00:21:13: sticherlich
00:21:14: wird oder hat... Ungemütlich!
00:21:18: Das finde ich supergut.
00:21:20: Dass man vielleicht auf sich einfach nicht sowohl und so rumfühlt.
00:21:23: Das Ding ist heute, das erkennt man oft immer nicht.
00:21:25: Und darum ist es wichtig, dass man Leid in seiner Umgebung
00:21:27: hat.
00:21:29: Die sich auch um einen selbst zu agen.
00:21:31: Achtzamt darauf hinweisen liebevoll.
00:21:35: Und warum fühlen sich so viele Frauen erschöpft, obwohl Medizinisch auf den ersten Blick auch in der Diagnostik alles sozusagen in Ordnung im Referenzwert im Normalbereich ist?
00:21:48: Das ist eine sehr tolle Frage.
00:21:51: Da gibt es verschiedene sociologische Theorien.
00:21:55: Ein ganz wichtiger Punkt, das wir schon gehabt haben, Das ist einfach ein Punkt Gender.
00:21:59: Ich muss gut ausschauen, ich muss gute Haare haben und noch ein Schema F funktionieren oder zum Beispiel eine gute Mutter sein, liebevoll sein.
00:22:07: Dieser Laum macht es irrsinnig für Druck.
00:22:09: Dann hat man einen Gender-Pay Gap.
00:22:16: In Wirklichkeit haben wir Erhebungen, die Menschen in Armut aufwachsen.
00:22:20: Sie sind ihr ganzes Leben tendenziell mehr gestresst als Leute, die immer genug gehabt haben.
00:22:24: als Kind schauen und das ändern sie oft gar nicht so über ... Die Zeit hat einfach.
00:22:30: Frauen haben deswegen weniger Zugang zu Mitteln, zu Ressourcen weil sie für mich einen Teilzeit arbeiten.
00:22:36: Damit haben wir ganz in Österreich eine Pensionskept zwischen Mann und Frau von vierzig Prozent glaube ich.
00:22:43: Unvorstellbar!
00:22:44: Es ist natürlich verständlich dass das unser System funktioniert so.
00:22:47: es ist mehr oder weniger normal dass die Frau mehr zu Hause bleibt wegen diesen Mythos von Mutter-Kind Bindung.
00:22:54: vielleicht möchte man das auch selber Ich würde jetzt gar nicht blöd reden aber es ist einfach nur ein Perspektiv.
00:23:00: Das kann allerlang so alt das Armut und seine wahnsinnigen Abhängigkeit zum Jehe-Partner führen.
00:23:04: Absolut,
00:23:05: absolut, stimmt ja!
00:23:06: Und Abhängigkeiten ist oft nicht so was Feines genau.
00:23:09: Ein anderer Punkt wo man sich vielleicht erschöpft für die ist der Punkt Sicherheit.
00:23:14: Ja, das möchte ich jetzt nicht so weiter ausführen.
00:23:17: Vielleicht kennt man das, wo man schon mal im Ohnturm geht und die Umgebung screent?
00:23:20: Und sie denkt auch, da voran geht ein Typ oder vielleicht die Straßenseite wechseln und so... Es gibt nicht ohne Grund diesen Begriff Femizidehörder und so.
00:23:29: Nur als ich vorher schon kurz angeschnitten hab, der Aspekt-Raum ist ganz was Wichtiges.
00:23:34: Da guckt man jetzt vielleicht nicht so drauf wie Getschender da eigentlich unsere ganze Gesellschaft ist.
00:23:40: Genau, aber wir haben weniger Brot in Toiletten wo wir jetzt mit Kindern wegen oder Kinder an der Hand unterwegs sind.
00:23:46: Öffentliche Räume sind oft viel zu eng gebaut für das öffentliche Verkehrsmittel und solche Dinge.
00:23:53: Und muss ich noch anführen hier möchte genau Menschen mit dem Migrationshintergrund oder People of Color haben noch diesen zusätzlichen Minority Stress.
00:24:04: Deswegen, du bist in der Minderheit.
00:24:05: Du bist anders und dieser Lama führt zu vermehrten Stressreaktionen.
00:24:09: Und die Verwendung hat deswegen so ein bisschen oft aus dem Offen noch so viel englische Begriffe bei diese Genderforschung einfach aus den Englischen kommt und wir oft nicht so Wörter nach im Deutschen haben genau.
00:24:19: Die richtigen verständlichen
00:24:20: Begrüsse?
00:24:20: Genau, falls sie da wundert, warum die Kerzen so viele englige Begrüße nehmen.
00:24:25: Also das Kunden abflussend gesagt haben das Kunden Gründe sein.
00:24:28: Es sind viele Gründe aber es sind einige zu nennen, warum Frauen auch großen Belastungen ausgesetzt
00:24:34: sind.
00:24:36: Wenn du mehr über Mental Health erfahren möchtest, dann empfiehle ich dir den Mental Health Coach mit Kerstin Schweiger jetzt bei uns auf der Biogena Academy.
00:24:46: Unser Episode trägt ja heute den Titel Female Mental Load.
00:24:50: und jetzt ist meine Kernfrage an dich welche Rolle spielt denn Mental Load also das ständige Planen organisieren?
00:24:58: Mitdenken nicht nur für mich sondern auch für meine Umgebung, für mein Lieben, für unsere mentale Gesundheit?
00:25:05: Sehr wichtige Frage und sehr guter Punkt, dass man sich da vielleicht einmal selber reflektiert.
00:25:11: Obwohl man oft sehr gefangen ist in diesem System.
00:25:15: Wir haben so weit ganz den wichtigen Punkt der Carabit wo ich vorher schon beim gesprochen habe.
00:25:19: also Frauen bleiben nach wie vor in Österreich mehr in Teilzeit oder zu Hause bei den Kindern.
00:25:23: wir haben glaube von allen erwerbstätigen Frauen in Österreich sind über fünfzig Prozent in Teilzeiten Ich denke mal meistens wegen Kinderbetreuung und so.
00:25:30: Und dann kommt das Ding nicht nur, dass ich zu Hause bleibe bei den Kindern sondern im Mental-Loud.
00:25:35: Also ich denke zum Teil oft nicht nur für meine Kinder mit, sondern auch für meinen Mann.
00:25:40: Natürlich nicht für alle, ihr wisst es gibt natürlich auch selbstständige Männer da draußen mit uns gar nicht zu sagen ja aber dieses klassische Hey!
00:25:46: Dein Mama hat ihn zwei Wochen Geburtstag, ich habe schon ein Geschenk besorgt also dass man das dann noch mehr übernimmt oder so quasi über unsere Abrechnungen gemacht, ich mache unseren Wäsche und unser Konto und dieses Ding.
00:25:58: Und da gibt es ganz spannende Erhebungen aus Deutschlandkommendier.
00:26:02: Das zeigen.
00:26:02: die haben diese Care-Arbeit erhoben also diese Arbeit, diese unbezahlte Arbeit wo man ja neben dem Job macht wie Hausarbeiter und so und bei manchen Paaren, also beim Paaren ohne Kinder ist das relativ ausgeglichen.
00:26:16: aber so Beutkinder sind Fällt man dann zurück in so Verhaltensmustern oder egal, was er immer.
00:26:24: Aber Frauen arbeiten umso mehr also von vorher sechszig Stunden Arbeit mit Geld und Arbeit zu Hause auf fast achtzig Stunden mit Arbeit und Zuhausearbeit.
00:26:36: Also so viel ändert sich das, ja?
00:26:38: Das heißt die kippen dann in eine Rolle rein, in der sie davor gar nicht waren ohne
00:26:42: Kind?
00:26:42: Gar nicht waren!
00:26:43: Genau.
00:26:44: Und jetzt nennt Sie Retraditionalisierungsprozess, dass man heute dann in so traditionelle Rollensäure gefällt.
00:26:50: Und da finde ich ganz ein schönes Beispiel, dass es weniger oder besser aufgeteilt ist in gleichgeschlechtlichen Beziehungen auch in queeren Beziehung.
00:26:58: Und ich find diese ganze wichtige Punkt weil du siehst mal umso mehr was dieses Gender dass sie so zoologische Brille auf Frauen ausmacht.
00:27:07: Dass ich als Frau glaube, vielleicht unbewusst ... Ich weiß es nicht!
00:27:11: Jetzt muss ich ganz viel machen.
00:27:12: und in Wirklichkeit arbeiten Sie dann mit dieser Carabyte Und mit der Werbseitei Arbeit quasi jetzt siebzig oder achtzig Stunden und verdienen hat er für weniger.
00:27:21: Ja, das ist ja ... Das sind ja Siebzig-Achtzig-Wochenstunden.
00:27:24: Das haben wir vielleicht Topmanagerinnen.
00:27:26: I don't know!
00:27:26: Ich bin keine.
00:27:27: Aber unbezahlte Arbeit ist es heute dann.
00:27:29: Und auch unsichtbare
00:27:30: Arbeit?
00:27:31: Danke.
00:27:31: Das ist ein voll guter Begriff.
00:27:33: Genau, also eine unsichtbarere Arbeit hier davor.
00:27:35: Und die hat natürlich entsprechende Auswirkungen auf die mentale Gesundheit.
00:27:38: Hundertprozentig, oder?
00:27:39: Ja und dann liegt man sich ins Bett am Abend... ...und dann kann man wahrscheinlich auch nicht ausschalten weil man sich denkt... ..."Kind eins muss morgen zum Ballett...".
00:27:45: "...und Kind zwei muss zum
00:27:46: Fußball.".
00:27:47: Genau also die diversesten Checkliste im Kopf.
00:27:51: Vielleicht
00:27:52: auch irgendwo notiert.
00:27:53: Also arbeiten einer Topmanagerin.
00:27:56: Hut ab von alle Mamas da draußen!
00:27:57: Absolut
00:27:58: an dieser Stelle.
00:28:00: Ich habe noch ein paar Fragen aus der Community.
00:28:04: und zwar kann selbst für Sorge zum Stressfaktor werden, wenn daraus die nächste To-du-Liste zur Selbstoptimierung entsteht.
00:28:15: Jemand sehr reflektiert da.
00:28:16: Ich würde sagen es ist eine sehr smarte Frage.
00:28:19: also ja ich würde sagen hundertprozentig Ja!
00:28:24: Also ich glaube diese Selbstvorsorge wird oft zu groß gehandelt.
00:28:28: Also ich weiß nicht, wie es dir geht oder euch da draußen geht.
00:28:31: Ich liebe ja Instagram und das sieht man ja dann ganz viel Information, wie man es halt selfcare praktizieren kann.
00:28:38: Ja also so ein Yoga-Retreat im Bali ist mega nice aber vielleicht auch für viele Menschen finanziell oder einfach nicht machbar bei Familie oder was er immer.
00:28:48: Also ich glaube dieser Loracosche stressen, dass ich mir denke, ich will etwas haben, was einfach gerade nicht drinnen ist An dem Punkt, das muss vielleicht nicht so was Großes sein.
00:28:57: Es kann ein Eis sein, dass ich mit einer Freundin ins Kino gehe oder vielleicht einmal spazieren gehe für mich.
00:29:02: Für vielbeschäftigte Mamas und Nichtmamas da draußen.
00:29:07: Aber ja, ich würde mal sagen ... So eine Regel wäre vielleicht, dass man denkt, macht's mir jetzt noch mehr Arbeit dieses Self-care?
00:29:15: Oder macht es mir noch mehr Stress?
00:29:16: Eben wie gesagt, ich bin nicht irgendwas nicht sein, was ich gerne sein möchte.
00:29:20: Oder tut's mir wirklich gut!
00:29:22: Also, wenn es ein weiterer Tudu auf der Liste ist würde ich mir sagen eher streichen.
00:29:28: Ich persönlich bin mittlerweile auch ehrlicherweise eher ein Fan von Mini Steps statt von klassischem Protokoll für meine Self-Care und für mich weil genau das ausgelöst hat was du gerade beschrieben hast dass es war ein weiter Punkt auf der iwi klangen Tuduliste.
00:29:44: Und die Stress zu dem Strafbuch ja?
00:29:46: Genau!
00:29:46: Und ich glaube es ist nicht für immer alles die richtige Zeit Das glaube ich auch.
00:29:51: Und die persönliche Vergleich mir auch oft so mit Supersportlerinnen.
00:29:54: Also super cool, ja?
00:29:55: Aber ich bin halt einfach ein Supersportsportlerin und dann denke ich mal, ich muss jetzt da laufen oder ins Fitnesscenter gehen, was ja gut ist für meine Gesundheit aber in diesem Ausmaß schaue ich das hier gar nicht.
00:30:05: Und
00:30:05: was mir da sehr geholfen hat, ist einfach die Einstellung zu mir zu ändern und nicht großzügiger mit mir selbst auch zu werden.
00:30:12: Mit allen anderen sind wir doch gerne großzüge, oder?
00:30:15: Oh yes!
00:30:15: Und leichtfüssig und haben viel Verständnis.
00:30:17: so das Verständen ist und die Großzügigkeit für einen selbst.
00:30:21: Das ist zumindest mir persönlich lange Zeit eher schwer.
00:30:23: Das kenne
00:30:23: ich sehr gut, das ist klar wie eine Übung, die man praktizieren kann ja.
00:30:27: Sehr geil.
00:30:30: Kerstin, was bedeutet denn... generell Resilienz.
00:30:33: Und warum beurteilt sie nicht, dass wir jede Belastung einfach besser aushalten müssen?
00:30:38: Dass man jede Belassung einfach nehmen muss im Sinne von Challenge Accepted!
00:30:42: Voll gut, voll wichtig ja.
00:30:44: Also Resilience ist ganz was Tolles in dem Ding.
00:30:47: der Begriff kommt ähnlich wie Stress aus der Werkstoffphysik.
00:30:51: Das bedeutet einfach du hast ein Werkstoff und du machst Gewicht drauf und dann schaust wie lange braucht dieser Stoff also sich wieder aufbaut Was für mich ein wichtiges Bild auch einfach ist.
00:31:02: Sei schwamm und nicht irgendwo steif, es wird umbrichst.
00:31:07: Und da geht's darum, dass wir uns wieder aufbauen nach belastenden Situationen.
00:31:14: Wichtige Punkte dazu sind, dass man sie ja Hilfe sucht zum Beispiel.
00:31:21: Für mich ein wichtiger Abgrenzungspunkt ist das, was die Frage impliziert.
00:31:26: Du musst auf Kornfall OS aushalten!
00:31:28: Du musst ein Kommaraturnläuferin werden, wo du diese Zeit möchtest oder wenn es von der Zeit nicht ausgeht.
00:31:36: Genau!
00:31:36: Jetzt habe ich kurz den Vorn verloren.
00:31:38: Man kann seine Resilienz auch trainieren, wie du in der Mental Health-Start und Masterclass auch sehr klart überzeugend mitgibst?
00:31:45: Genau, man kann es mit verschiedenen Punkten trainieren.
00:31:49: Es gibt ganz unterschiedliche Ansatzpunkte vom Körper, Geist und Seele würde zum Beispiel Platz sagen.
00:31:55: Aber der Körper ist schon mal eine gute Basis.
00:31:57: also wo man einen starken Körper hat genug Muskulatur hat, gut schläft... das, was wir schon kennen.
00:32:03: Es ist schon mal eine gute Voraussetzung für Resilienz.
00:32:06: aber ganz viele Studien sagen einfach Gesellschaft und Personen wo man sie sicher fühlt, wo man sich gesehen fühlt.
00:32:12: Gesehen fühlen ist so etwas Wichtiges für uns Menschen.
00:32:16: Das hilft ganz viel.
00:32:17: So hat man ein Studium beobachtet von traumatisierten Kindern und dann hat man sich gefragt, warum reagieren manche Kinder soviel offener und resilienter eben aufs Leben als wie andere?
00:32:26: Und haben mit weniger Nacheffekt psychologischer davon?
00:32:30: Und die haben alle meistens mindestens eine gute Bezugsperson gehabt!
00:32:34: Und das muss gar nicht die Familie oder so sein.
00:32:36: Also sucht er wirklich leid wo du dich gut fühlst.
00:32:39: und das ist auch wichtiger Punkt nachwachsen.
00:32:41: Super spannend,
00:32:42: d.h.,
00:32:42: man kann für andere auch einen resilienten Raum öffnen
00:32:47: Das stimmt.
00:32:48: Zusammenfassend, yes!
00:32:50: Wie sieht denn eigentlich ein reguliertes Nervensystem aus?
00:32:54: Welche Rolle spielen soziale Bestehungen Unterstützung und auch Co-Regulation dabei?
00:32:59: Wunderbar, das ist cool.
00:33:00: anschließend zur Frage.
00:33:03: Unser autonomes Nervensystem soll reagieren.
00:33:06: Das ist richtig und wichtig und gesund.
00:33:09: Und ich finde oft wieder so, dass es impliziert dieses Bild von Instagram oder heute von sozialen Medien.
00:33:15: So ein reguliertes Nervensystem ist das, dass ich immer ruhig bin und immer im Arm und im Senn bin und ganz reguliert auf alles reagiere.
00:33:24: Ich denke, das ist nicht richtig.
00:33:25: Wenn irgendetwas Ungerechtes passiert, ist es sehr wichtig für alle Frauen da draußen und irgendwas passt durch nicht?
00:33:31: Zum Beispiel kommt's drauf, euer Kollege verdient mehr wie ihr!
00:33:34: Das ist nach wie vor ein wichtiges Ding.
00:33:37: Es ist voll okay, dass er wütend wird und eine Erfersysteme in die Aktivierung und Sympathikus geht und das Adrenalin durchs Blut rauscht.
00:33:45: Wut finde ich generell ganz wichtige Emotionen für Frauen auch oft so.
00:33:48: Einfach mal Konkst haben und beobachten, was machten die Wut mit mir?
00:33:52: Ich würde nicht sagen, ich bin gern wütender, aber das Erde ist richtig gut.
00:33:58: Wichtig ist beim Nervensystem, aber auch beim Stress, dass man wieder runterkommt.
00:34:03: Meistens macht der Körper das Ehe von ganz allein.
00:34:06: Aber wichtig ist in einem regulierten Nerven-System, dass es zwitschend kaum.
00:34:10: Von ich bin wütend und glücklich oder gechillt.
00:34:14: Dass es einfach auf Flexibilität geht.
00:34:16: Unser Leben ist ja nicht immer statisch und gleich.
00:34:20: Es bringt ein bisschen seine Lebendigkeit rein.
00:34:23: Und zur Regulation gibt es ganz viele verschiedene Methoden, die am besten ausprobieren, was für dich funktioniert.
00:34:28: Damit zum Beispiel Top-Down also vom Kopf rund in den Körper so wie Affirmationen oder Verstehen okay das macht mich zuhütend weil ich bin jetzt umgerecht behandelt.
00:34:37: so Dinge halt oder auch den Körper wahrzunehmen ist zb wo's mit dem Kopf?
00:34:42: und dann haben wir da die andere Regulationsmethode quasi von Top-down Bottom-up, das ist dann alles was im Körper impliziert.
00:34:53: Also leichte Bewegungen machen, tanzen, Yoga, lockeres Laufen, anstrengendes Laufen oder viel Krafttraining machen wenn man das wohnt ihr das gut tut und go for it ja?
00:35:04: Oder leichte Berührungen, solche Möglichkeiten haben wir zur Regulation und eben auch soziale Kontakte.
00:35:10: Also man fahrt schon körpernde Co-Regulation ist ganz was Fantastisches, weil eben durch diese Co-regulation, diese Berührung und auch diese Wärme eines anderen Menschen das holen soll doch einfach gut runter.
00:35:20: Und da gibt's ja viele Studien die zeigen dass das Quartisol Level super runter geht.
00:35:24: Da gibt es zum Beispiel eine coole Studie, die mich dir vielleicht noch kurz mit euch teilen.
00:35:29: Gerne!
00:35:30: Ja genau.
00:35:31: Und zwar hat man Frauen die Augen verbunden oder vorher haben wir sie gestresst.
00:35:36: Gibt es ein Trier Social Stress Test?
00:35:38: Der wird ganz viel in der Stressforschung verwendet, du kommst in eine Prüfungssituation.
00:35:45: Du wirst fragen und geprüft oder du musst irgendwo drei Minuten Zeit vorbereiten und dann vor Leid präsentieren.
00:35:53: Da steigt das Cortisol.
00:35:54: Das mengen wir halt nicht so gerne.
00:35:56: Dann hat man diesen Frauen die Augen verbunden und einen T-Shirts zum Riechen geben.
00:36:01: Und eine Probandin in den Gruppen ist ein Teil der Frauen, die T-Shirts gekriegt haben und der Partner vorher ankommt.
00:36:07: Die andere Gruppe hat T-shirts gekriegten, die halt andere Männer getragen haben.
00:36:11: Und lustigerweise die Frauen, denen die T Shirts vom Partner zum Schnuppern gekriegen haben, haben nachweislich schneller das Cortisol wieder herunten guckt.
00:36:18: Dann haben sie viel schneller reguliert von vielen Beispielen.
00:36:21: Das zeigt wie wichtig diese Bindung zu anderen Menschen ist.
00:36:25: Und das muss ja gar nicht immer nur ein Partner oder eine Partnerin sein, das möchte ich an den Punkt auch sagen.
00:36:29: Es gibt noch so einen anderen Begriff, der heißt Social Buffering.
00:36:32: Das ist nicht nur diese Berührung und die Interaktion mit einem Gegenüber, dass wir vertrauen, das wir lieb haben, holt uns runter, sondern einfach dieses Wissen... Ich habe da Leid!
00:36:43: Die sind da für mich.
00:36:45: Oder auch dieses Teil einer Gruppe zu sein, eine Community sein.
00:36:49: Also diese dritten Räume wie du es so stehen hast... Wir haben Arbeitfamilien und die Dritten Römen sind eben ein Verein oder du gehst immer ins gleiche Café also wo du halt die Leute schon kennst und so, ja wir sind in Wien oft das genau sowas.
00:37:01: Ihr seid nicht wichtig und das holt uns runter.
00:37:05: Und zwischen den Leuten, die so viele Beziehungen, gute Beziehung pflegen, sind wir resilient.
00:37:10: dann mal für weniger Stress.
00:37:13: Eine weitere Community Frage geht in die Richtung, die du da und dort schon ein bisschen skizziert hast.
00:37:20: Und zwar der Einfluss von Schlafbewegung, Ernährung auf unserer psychische Stabilität?
00:37:28: Welches dieser Themen wird dann am häufigsten unterschätzt?
00:37:31: Und vielleicht lass uns noch ein bisschen auf die Bewegung eingehen.
00:37:33: Schlaf hatten wir schon und Ernährung bitte auch noch ein bissel mehr.
00:37:36: Ja, ich würde gerne mit der Bewegung starten.
00:37:39: Also die drei Grundpfeiler, man hört sie immer wieder ja – und sie sind trotzdem so wichtig!
00:37:43: Aber wenn man sich denkt mal, ich habe es schon so oft gehört oder ich will nicht mehr aber….
00:37:47: Genau, also Ernährungen generell gilt bitte genug essen.
00:37:50: Ich weiß das ist halt dieser... Ein zweitausender Schlankheitswahn ist gerade zurück, aber wirklich genug Essen und auch wirklich Carbs.
00:37:59: Also Kohlenhydrate essen.
00:38:00: Kohlenhydrate sind so tolle Lebensmittel halt einfach, weil ein Gehirn braucht einmal Glucose, also einen Kohlen hydrat.
00:38:07: ohne dem kann das Gehirnen gar nicht gescheit funktionieren.
00:38:10: unter ganz vielen Neurotransmittern brauchen Kohlenhydrate umgebildet zu werden.
00:38:17: Und da manche Minoseuren brauchen Kohlenhydrate, das bis ins Gehirn eigentlich schlupfen und dort halt eher Magic entfolden kennen, ihr Power.
00:38:26: Also wirklich genug essen!
00:38:28: Gute Fette Omega-Drei schützt nicht unser Herz, sondern auch unser Kopf, weil es ist ganz was Wichtiges.
00:38:34: Und Protein muss ich glaube nicht so ausführen, dass jeder Proteintrend hat.
00:38:39: Genau, ich stehe auf die Proteinschufe.
00:38:40: Schauen Muskeln ist super, einen gesunden Körper zum haben Genau, und die Bewegung.
00:38:49: Man gespürt das ja auch oder?
00:38:50: Ich weiß nicht wie dir das geht aber wenn ich sehr gestresst bin dann hat man ja oft so eine Anspannung im Körper wo man sich ein bisschen ausschüttelt oder vielleicht einfach runter spazieren geht.
00:39:00: oder Fitnessstudio ganz toll, Krafttraining ganz, ganz toll ganz wichtiger für die Stabilität und für die Resilienz eben auch.
00:39:07: Man spürt es ja auch dass man sie dann besser fühlt, dass man sich mehr im Körper fühlt ,dass man sich bei sich wiederfühlt.
00:39:13: Es gibt da auch wieder Studien, die zeigen Bewegung senkt heute nicht nur das Kortisol.
00:39:18: Am besten wäre es überhaupt draußen im Wald aus in einer grünen Umgebung, genau ein bisschen Waldbaden wie du es so schön weißt.
00:39:24: Es gibt tolle Studie von der Med-Uni Wien, die halt leidt entweder am Schwedenplatz gesetzt oder in den Winterwald.
00:39:30: und dann hat man diese Gruppen verglichen.
00:39:31: natürlich gewinnen die Winterwaldgruppen ja die waren natürlich viel gechildert danach.
00:39:37: Oder es macht uns resilienter bevor wir uns bewegen.
00:39:41: also womit mit uns bewegen, sind wir weniger sensibel auf Stressoren.
00:39:46: Also robuster Resilienter genau und es muss natürlich nicht immer super anstrengende Bewegung sein.
00:39:52: Es zockt da schon diese klassischen Zehntausendschritte am Tag.
00:39:56: also das müssen nicht einmal zehn sondern sieben tausend ist die neue Zahl ja einfach.
00:40:00: Bewegungen, Bewegungsbewegungen frische Luftwärme gut
00:40:03: sehr gut.
00:40:05: also auch auf dieser Basics jedenfalls auch geben und damit gute um sich
00:40:09: schauen.
00:40:12: Kerstin, welche Rolle können Mikronährstoffe für Gehirn- und Nervensystem spielen?
00:40:17: Und wo liegen die Grenzen?
00:40:20: Gibt es bei uns Frauen eigentlich einen Mehrbedarf?
00:40:23: Ich habe sehr wichtige Gruppe.
00:40:25: Das bin ich gar nicht eingegangen schon bei Ernährung.
00:40:30: Mikronärstoffe sind kleine Werkzeugtools für die Bildung von Neurotransmittern.
00:40:35: Das ist wichtig für unsere mentale Gesundheit, dass wir uns gut fühlen.
00:40:41: Dass wir entweder aus dem Bett oder Freude empfinden können.
00:40:44: Aber auch auf die Bildung von Stresshormone brauchen wir gewisse Mikronährstoffe wie B-Vitamine.
00:40:50: Supergut für die Nervenfunktionen und besonders B-Sex!
00:40:54: B-sex ist ganz cool.
00:40:55: Es ist wichtig in der Myelinproduktion.
00:40:57: Myelin ist so eine kleine Stoßdämpfersschicht sowie Isolierschicht, um jede Nervenzelle herum das Guteinpackt.
00:41:04: im B-II super wichtig, weil es eben schädliches Homozystoin entschärft.
00:41:11: Homocystoin, falls das noch nie irgendwer gehört hat ist gut, wo wir wenig im Körper haben, weil vermehrt oder hohe Spiegel an Homoxystoinen führen zu chronischen Entzündungen oder diesen Silent Inflammations.
00:41:23: und die ja mit Depressionen in Verbindung gebracht werden.
00:41:26: Überhaupt neue Inflammation, also diese Entzündung im Gehirn.
00:41:29: Also deswegen immer gut nicht nur Vitamin B-Zwölf sondern auch auf Antioxidantien schauen.
00:41:35: Ja?
00:41:35: Also dieses Iterimbo kommt nicht von irgendwo her.
00:41:40: Genau!
00:41:41: Das ist schon sehr wichtig.
00:41:42: Und Eisen Ja, also das war kurz nochmal meine Frage zurückgedacht.
00:41:47: Darum war ich kurz abwiesen.
00:41:49: Eisen ist super wichtig!
00:41:51: Also Eisen ist glaube der Top-Mikronährstoff der weltweit am meisten Mangel hat.
00:41:55: Das war jetzt irgendwie ein komischer Satz, aber ich glaube ich verstehe es so immer.
00:41:59: Überbefrauen eben... Und Frauen können ruhig ein bisschen mehr Fertin haben, wie oft auf der Blutanalyse steht.
00:42:06: Das wäre mir vielleicht noch wichtig.
00:42:07: zum Sorgen, weil dieser Referenzbereich geht ja von fünfzehn bis hundertfünfzig Nanogramm pro Milliliter unvorstellbar und das ist halt für Frauenbiet!
00:42:17: Hundert Nanogramm von Milliliter.
00:42:19: Das haben wir dabei beim Ferritin, also beim Speichereisen und drunter nichts.
00:42:23: Wir verlieren halt einfach Monat für Monat durch ein bisschen Millilitern Blut.
00:42:27: Ja genau!
00:42:28: Und das ist auch super wichtig eben auch für unseren Schlaf und wie man es halt mental erfügt.
00:42:33: Also es gibt ganz viele Studien die sagen Anämien, also schwere Eisen, Mängel und so sind nicht direkt asoziert mit Depressionen oder Angstzuständen halt auch einfach.
00:42:42: Genau.
00:42:43: Sonst Vitamin D sind noch superwichtig für die Stimmung Und Calcium.
00:42:48: Calcium bei Frauen, über Befrauen die starke PMS-Syndrome haben und eben auch dieses schwere Formen vom PMS, das ist PMDD haben.
00:42:57: Die haben meistens zu wenig Calcium also würde ich da vielleicht noch gern Calcium nennen.
00:43:01: Wichtig für eine so osteoporose Risiko wenn wir halt dann über die Menopause sind
00:43:06: genau.
00:43:06: Zwei Zusatzfragen dazu bitte nach was sagst du zum Antistressmineral Magnesium?
00:43:13: Super wichtig, danke!
00:43:14: Das ist mir jetzt entrutscht.
00:43:16: Also Frauen haben glaube ich nicht mehr Bedarf aber unbedingt.
00:43:19: Es gibt diesen Österreichischen Ernährungsbericht kommt alle ein paar raus und der Letzte hat sorgt dass die Österreicherinnen zu wenig gut versorgt sind mit Magnesium.
00:43:27: also unbedingt am besten vom Schlafen genehmert wo man an Stress hat.
00:43:32: ja genau sie gerade nicht so rund führt.
00:43:35: Unbedingt wichtig,
00:43:36: ja unbedingt.
00:43:37: Also ich habe mir jetzt die letzten Wochen sogar angewöhnt, morgens mittags und abends mal Gnäsung zu supplementieren und komme deutlich besser durch den Tag.
00:43:44: Ja super!
00:43:45: Und meine zweite Frage geht in Richtung der Pflanzenstoffe Adapto-Gener, die ich selbst zerliebe und da würde mich auch deiner Meinung
00:43:52: sehr interessieren.
00:43:53: Ashvagandha Safran Ja
00:43:55: wunderbar, Ashvagandha, die Schlafbären ist Indien, es gibt großartige Studien für Schlaf und Cortisol Level, Niedrigungen zeigen.
00:44:05: Also gerne ausprobieren, lustige Weise funktioniert es nicht bei jedem aber auch einfach ausprobierend ja ob das gut ist.
00:44:12: Rodiola Roséa?
00:44:14: Das ist der Name, Herr Lorre ist einfach schon so großartig genau.
00:44:16: Genau das sind einfach Adoptogenen, das bedeutet vielleicht kurz dass einfach das Nervensystem reguliert und wenn eine überreaktion da ist auch reguliert ist es runter.
00:44:26: und die Rosenwurz ist eben sehr gut für die kognitiven Fähigkeiten und Safran sowieso ein super Verbindung für Frauen Richtig gut für Stress, Reduktion.
00:44:37: Und es gibt ja Studien die zeigen Safran am Präparat um ähnliche Wirkungen wie Antidepressiva.
00:44:43: Also natürlich nicht alle antidepressiv, aber es gibt verschiedene Dinge.
00:44:46: Ja genau diese klassischen Serotoninblocker sind schon ganz schick und ganz spannend aus.
00:44:50: Aber auch einfach ausprobieren was für dich da draußen gut passt.
00:44:54: Sehr gut!
00:44:54: Dann haufen wir in der Pflanzenwelt.
00:44:56: Ah,
00:44:56: darüber könnte ich noch stundenlang drinnen.
00:45:00: Zeit für eine nächste Episode.
00:45:02: Zwei Fragen habe ich noch an dich.
00:45:04: Und zwar wann reichen selbst für Sorge und Lifestyle-Maßnahmen nicht mehr aus?
00:45:09: Also, wann sollte ganz konkret professionelle Hilfe gesucht werden?
00:45:13: Sehr wichtige Frage!
00:45:15: Natürlich waren suizidale Gedanken, Tendenzen oder Selbstverletzungen herrschen.
00:45:23: Nicht worten am besten ja.
00:45:25: Und sonst gibt es halt so Richtlinien von so mentalen Gesundheitsinstitutionen, die sagen, dass schwere Symptome zwei Wochen da sind und professionelle Hilfe suchen.
00:45:40: Aber ich würde vielleicht noch einen Schritt zurückgehen, bevor ich mal professioneller Hilfe suche, wirklich mit Menschen in Verbindung treten.
00:45:50: Das heißt, mich selbst artikulieren und wie es mir
00:45:52: geht.
00:45:53: Ich weiß nicht, wie es dir geht, Julia oder euch da draußen – das ist wirklich schwierig!
00:45:57: Also ich habe das wirklich lernen müssen, dass sie nach außen gehen und sagen, bitte hüpfen wir jetzt mit einfacher Dingen die gerade überfordern zu haben.
00:46:04: Absolut, noch Unterstützung, bitte?
00:46:06: Genau.
00:46:07: Meistens hat er ja auch verkleidt dort, die gut helfen.
00:46:11: und dir auch gerne helfen,
00:46:13: die
00:46:13: du so ein Geschenk hast.
00:46:14: Genau!
00:46:14: Die
00:46:14: sind gut für uns zuhause.
00:46:16: Man hilft ja eigentlich auch selber gern.
00:46:17: Das ist das Ding.
00:46:19: Eben.
00:46:19: Ja
00:46:20: voll.
00:46:20: Kerstin meine Abschlussfrage an dich geht in Richtung direkte Empfehlungen für unsere Community und zwar wenn du jeder Frau nur eine Sache über eine mentale Gesundheit mitgeben könntest welche wäre das?
00:46:34: Eine Einzige?
00:46:36: Eine einzige... Ich glaube Das Wichtigste ist, sich selber kennenzulernen und ein Spiel für sich selbst zu haben.
00:46:46: Was brauche ich?
00:46:47: Und im besten Fall... Ich weiß es gibt Frauen da draußen, die haben einen sehr vollen und sehr überfordernten Alltag aber sie am Besten vorhin trotzdem vielleicht einmal am Tag kurz mit dir einschicken was braucht jetzt wirklich?
00:46:58: wie geht's mir jetzt gerade wirklich?
00:47:00: ja und wo kann ich jetzt machen das gerade ein bisschen besser geht?
00:47:04: Ja und wenn es natürlich nicht geht dann unbedingt immer Hilfe suchen Ja, genau.
00:47:10: Also Verbindungen einchecken mit sich selber und vielleicht reduzieren, was ist wirklich wichtig jetzt gerade?
00:47:17: Und um Schluss möchte ich dir vielleicht einen Appell oder einen Tipp ausgeben nicht zu den Frauen die eh schon gestresst sind oder denen es vielleicht nicht so gut geht sondern an die Personen in der Umgebung von dieser Frau.
00:47:28: ja, also wirklich Schatz auf Henke und Schatz halt wo ihr jetzt irgendwie einmal nicht so zurück schreibt oder so oder irgendwie her schnappt dass sie irgendwie verändert oder so, fragt sich dann mal nachher.
00:47:39: Geht es da eigentlich geradezu wirklich?
00:47:41: Oder vielleicht ... Sie hieß jetzt dann einfach einmal zu Herrn.
00:47:45: Das kann schon ganz gut helfen.
00:47:47: Also wirklich Empathie aufbringen und die Verbindung zur anderen suchen.
00:47:51: Und das geht natürlich nicht nur für Frauen sondern auch für alle Menschen da draußen.
00:47:55: Kostet genau gar nichts
00:47:57: und bringt
00:47:57: furchtbar viel.
00:47:59: Ganz herzlichen Dank an dich, liebe Kerstin!
00:48:01: Danke, dass ich da sein darf.
00:48:03: Es ist ja aber das Gespräch gefreut und freue mich schon sehr auf deine Mental Health Masterclass, wo ich jetzt spätestens nach der Episode mit dir eine Fig-Statt drin bin.
00:48:10: Ich freu mir!
00:48:13: Das war der Wellbeing Code mit Kerstin Schweiger.
00:48:16: Wenn ihr aus dieser Folge einen Satz mitnimmt dann diesen.
00:48:19: Erschöpfung ist kein Charakterfehler sondern ein wichtiges Signal.
00:48:24: Alle Hinweise und weiterführenden Informationen findet ihr wie immer in den Shownotes Und wenn euch die Folge gefallen hat teilt sie mit einer Frau, die gerade sehr viel gleichzeitig trägt Bis zum nächsten Episode von The Wellbeing
00:48:35: Code.
00:48:36: Bleibt gesund, voll Energie und schaut gut auf euch!
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